Fantasy Nr. 1

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Alles begann mit einer mittelschweren Depression - ich fühlte mich in Bad Homburg unwohl, war überarbeitet und ziemlich enttäuscht und traf (außer Jimmy) keinen einzigen Menschen, der Lust hatte, mal wieder mit mir zu musizieren (danke, Jimmy, für die Rettung in dieser schweren Zeit).
Als ich im Mai 06 während eines Besuches in meiner Heimatstadt Halle bei meiner Freundin Rike "herumsaß", hörte ich die Vertonung des Morgenstern-Gedichtes "Sophie, mein Henkersmädel" von Achim Reichel. Dies war die dritte Vertonung, welche ich von diesem Gedicht gehört hatte und so kam ich auf die Projekt-Idee. Ich wollte einen Text vorgeben (ursprünglich von Goethe oder Hesse, später wollte ich meinen Lieblingsdichter Gregor Fuegen nehmen, doch dessen Gedichte sind wirklich schwer vertonbar). Letztendlich wurde meine Freundin Prof. Christiane unsere "Haus- und Hofdichterin". Sie schickte mir per Mail einige englische Gedichte (5 oder 7, ich weiß es nicht mehr so genau) und um gerecht zu sein, rief ich meine Freundin Carry an und las ihr nur die Überschriften der Gedichte vor. "Wir nehmen 'Fantasy'", sagte sie und gab damit dem gesamten Projekt einen Namen. Jimmy (Pop), Carry (Folk), Lars (darkwave) und ich (Klassik) machten mit. Irgendwie fehlte noch ein Rocker. Den fand ich im Internet. Es war Stoni und als er mir (ohne mich jemals getroffen zu haben) seine Version übers Netz schickte, fiel ich im wahrsten Sinne des Wortes vom Stuhl (...seitdem bin ich ihm übrigens verfallen ...:-).

Lars masterte damals alles und bastelte ein wunderschönes Booklet aus Regenbogenfarben und ich bereitete monatelang die erste, fulminante Fantasy-Fete vor mit Festmahl, Musikinstrumenten eines jeden Musikers aus Schokolade, farbigen Musiker-Menü-Platzdeckchen und weiteren schönen Dingen vor.